Band- & CD-Kritik

concerto magazin 01/11

Zwei starke Persönlichkeiten, die mit unglaublicher Leichtigkeit zu musizieren wissen:
Swantje Lampert (Tenorsaxofon) und Barbara Rektenwald (Piano) haben vor kurzem mit „Moods" ein kompetentes und ausgereiftes Debüt vorgelegt. "
„Ich denke nicht, dass es per se eine Unterscheidung in spezifisch männlichen und weiblichen Jazz gibt.
In unserem Projekt kehren wir jedoch unsere weibliche Seite hervor, indem wir uns besonders auf lyrische Melodien und schöne Harmonien fokussieren“,
beschreibt Swantje Lampert die Herangehensweise von The Female Jazz Art.

Was bedeutet das konkret?
Melodiebetonte Jazzwalzer und Balladen, luftige Klassikadaptionen und lockeres Latin-Feeling werden von Lampert und Rektenwald mit viel Geschmack zu einem wohlklingenden Cocktail gemischt. Warum haben sie einen Ungarischen Tanz von Brahms oder „Solveigs Lied“ von Grieg als Vorlagen gewählt?
„Bekannte Stücke, egal ob aus Klassik oder Jazz, sind meistens berühmt, weil sie gute, ins Ohr gehende Melodien besitzen. Wir finden Brahms oder Satie spannender, als die millionste Version von 'Stella By Starlight' aufzunehmen.“
„Aus Gründen der Klangvielfalt“ haben sich die beiden Musikerinnen entschieden, ihr Duo auf einigen Tracks um Bass, Schlagzeug und Percussion zu erweitern.
Vor allem aber beeindrucken Lampert und Rektenwald als entspannte Instrumentalistinnen und stilsichere Komponistinnen.

Von diesen beiden Damen werden wir sicher noch einiges hören... (schu) 

Zurück zur Referenzseite